Dieser Blog ist bunt

Ich möchte hier zu allen Themen,  die mich bewegen etwas schreiben, damit in den Bereichen, zu denen ich etwas sagen kann und will, mehr Wissen und Nachdenken angeregt wird.

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Lasst sie brennen

Angst geht um vor einer Spezies, die sich Heilpraktiker nennt. Fast fühlt man sich zurückversetzt in die Zeit des Mittelalters als Heilkundige verfolgt und verbrannt wurden. Sie taten Dinge, die “man” nicht verstand. Sie widersetzten sich dem vorherrschenden Glauben. In der dunkelsten Zeit des 20. Jahrhunderts versuchte man sie auszurotten, indem man nur Heilkundige zur Behandlung von Menschen zuliess, die sich einer Prüfung unterzogen, sie durften zur Vorbereitung dieser Prüfung aber keine Universitäten besuchen. Das Ergebnis war die Schaffung des Berufes des Heilpraktikers. Das Gesetz aus der Zeit des Nationalsozialismus ist bis heute unverändert, bis auf die Veränderung der Strafzahlung – da schaffte man zunächst die Veränderung von Reichsmark in D-Mark und von D-Mark in Euro. Aber laut Gesetzestext ist bis zum heutigen Tage die Reichsregierung für Heilpraktiker zuständig, die es erfreulicherweise aber nicht mehr gibt.

Sie machen Angst, diese Menschen, die völlig anders als der vorherrschende Medizinglaube vorschreibt, Menschen und Krankheiten sehen und oft helfen, wo nach diesem Glauben keine Hilfe möglich wäre. Früher nannte man das Hexenwerk, heute Placebo-Effekt oder gefährliche Manipulation durch geldgierige Schwindler.

Wann immer Menschen etwas nicht verstehen, beginnen sie mit Diffamierung, Verfolgung und dem Schrei nach Verbot und Ausrottung. So wie es jetzt mit Heilpraktikern geschieht.

Ja, ich behandele nicht mit den gängigen schulmedizinischen Medikamenten und Therapien. Zum einen, weil ich, würde ich dies wollen, Ärztin und nicht Heilpraktikerin geworden wäre. Diese Entscheidung traf ich sehr bewusst während meines Medizinstudiums. Zum anderen wäre mir dies als Heilpraktikerin auch verboten. Menschen suchen aber gerade den Heilpraktiker auf, weil sie andere Heilmethoden suchen aus den unterschiedlichsten Gründen. Die Nebenwirkung schulmedizinischer Präparate sind ein Grund. Ein anderer ist, dass sie sich oft von Ärzten unverstanden und ungenügend aufgeklärt fühlen über Risiken und Nebenwirkungen von Therapie und Medikation. Ein weiterer, dass sie oft die Erfahrung gemacht haben, dass naturheilkundliche Medikamente und Therapien ihnen helfen. Zusammenarbeit aller Heilkundigen wäre eigentlich gefragt, keine Ausgrenzung.

Immer wieder wird bemängelt, dass Heilpraktiker kein Medizinstudium nachweisen müssen, dass noch nicht einmal ein Abitur vonnöten sei, um diesen Berufsweg einzuschlagen. Das ist richtig und es liegt nicht in der Hand der Heilpraktiker, das zu ändern. Ein Heilpraktikeranwärter muss bei der staatlichen Prüfung vor dem Gesundheitsamt Wissen in Anatomie, Physiologie, Pathologie, Hygiene, Injektionstechnik und Berufsrecht überzeugend darlegen können. Es liegt dann im Ermessen des Amtsarztes, ob er in dem jeweiligen Anwärter eine “Gefahr für die Volksgesundheit” sieht oder nicht. Heilpraktiker prüfen sich nicht selbst, sie sind nur als Beisitzer zugelassen – es ist also einem Schulmediziner überlassen, ob er sie für fähig hält, Menschen zu behandeln oder eben auch nicht.

Bislang hat es der Gesetzgeber nicht geschafft, eine Gesetzesgrundlage zu schaffen, die es ermöglicht, die Fähigkeiten des Heilpraktikers bei seinen angewandten Therapien zu überprüfen. Heilpraktiker können auch hier das Gesetz nicht verändern. Fast könnte man meinen, es ist gewollt, dass Heilpraktiker ihre Qualifikationen nicht nachweisen können, denn so bleiben sie angreifbar.

Deutschland hat den einzigartigen Vorteil, dass es zwei Heilberufe zulässt und diese staatlich kontrolliert – Ärzte und Heilpraktiker. In anderen Ländern gibt es ausschließlich Ärzte und Heiler oder Energetiker. Nichts und niemand kontrolliert die Kenntnisse in Anatomie, Physiologie, Pathologie, Hygiene etc. dort. Damit ist Scharlatanerie Tür und Tor geöffnet. Möchte man diese Zustände in Deutschland?

Ich bin froh, in einem Land zu leben, in dem die Menschen noch eine freie Wahl ihres Therapeuten haben. Ein Land, dass seine Bürger bei der Wahl der Behandlung ihres wichtigsten Gutes, ihrer Gesundheit, nicht vollkommen bevormundet. Ja, es gibt bei den Heilpraktikern gute und schlechte Vertreter ihrer Zunft, ebenso wie in jedem Beruf, auch in der Ärzteschaft. Darf deswegen der Ruf nach einem Verbot eines gesamten Berufsstandes erschallen? NEIN! Darf deswegen ein gesamter Berufsstand verleumdet werden? NEIN!

Es wäre schön, würde sich ein Beispiel an den Heilpraktikern genommen – sie gehen ruhig ihrer wichtigen Arbeit nach, helfen Menschen, die ihre Hilfe benötigen und beschimpfen niemanden, noch nicht einmal diejenigen, die zur Jagd auf sie aufrufen.

Ja, ich bin Heilpraktikerin – und das ist gut so und ich hoffe, dass noch sehr lange Zeit für mich kein Scheiterhaufen auf dem hiesigen Marktplatz aufgeschichtet wird. Denn brennen will ich nur für meine Arbeit.

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Masern-Impf-Pflicht

Der Bundestag hat es beschlossen: Ab nächstem Jahr gibt es zum ersten Mal nach der Pocken-Impfung, die in den siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts eingestellt wurde, eine verpflichtende Impfung für Kinder und ausgesuchte Personenkreise – die Impfung gegen Masern. Da dieses Gesetz im Widerspruch zu unserem Grundgesetz und auch zum Infektionsschutzgesetz steht, das solche Zwangsmaßnahmen nur im Falle von lebensbedrohlichen Epidemien erlaubt, bleibt abzuwarten, ob dieses Gesetz wirklich so in Kraft treten kann und wird.

Zunächst lesen sich die Begründungen der Befürworter der Masern-Impf-Pflicht sehr vollmundig. Ziel sei es, diese Erkrankung weltweit auszurotten und Menschen vor dieser Erkrankung zu schützen. Aber kann dieses Ziel überhaupt erreicht werden?

Kann es nicht! Inzwischen gibt es langjährige Erfahrungen aus den vielen Ländern, in denen es eine Masern-Impf-Pflicht gibt, die eindeutig das Gegenteil beweisen und deutlich machen, dass die Zwangsimpfung gegen Masern dazu führt, dass sich die Erkrankung entweder in das Erwachsenenalter verschiebt oder aber Säuglinge befällt. Beides Personenkreise, bei denen die Gefährdungen durch die Maser-Erkrankung und die Komplikationsrate inklusive der Möglichkeit des Todes, eklatant höher ist als im Vergleich zu der Infektion im Kindesalter.

Im Gegensatz zu einer im Kinderalter durchgemachten Masern-Erkrankung führt die Impfung nicht zu einer lebenslangen Immunität. Das bedeutet, dass geimpfte Kinder als Erwachsene nicht gegen das Masern-Virus geschützt sind. Von der WHO, der Welt-Gesundheits-Organisation, wurde erst zu Beginn des Jahres diese Gefahr veröffentlicht. Weitere Auffrischung-Impfungen, wie man sie zum Beispiel bei der Tetanus-Impfung kennt, führen auch nicht zu der gewünschten Immunität.

Des Weiteren wurde festgestellt, dass geimpfte Eltern ihren Kindern keinen sogenannten Nestschutz mitgeben können, der für Kinder in ihrem ersten Lebensjahr jedoch unbedingt nötig und gegebenenfalls lebensrettend sein kann. Das Immunsystem eines Säuglings ist auf genau diesen Nestschutz der Eltern angewiesen, um in einer Lebensphase, in der er selbst noch nicht über ein entsprechend trainiertes Immunsystem verfügt, vor schweren Erkrankungen, zu denen die Masern-Erkrankung eindeutig gehört, geschützt zu sein.

Um einen Eingriff in den Körper eines Menschen rechtlich und moralisch einwandfrei zum Gesetz zu erheben, bedarf es einer Grundlage seriöser und fundierter Fakten. Damit eine Gefährdung der Bevölkerung durch eine solche Zwangsmaßnahme ausgeschlossen werden kann, müsste es zum Beispiel eindeutige Zahlen zu Impf-Komplikationen geben. Gerade an diesen mangelt es aber.

Jeder Arzt und Heilpraktiker ist dazu verpflichtet, Impf-Komplikationen und Impf-Schäden dem Gesundheitsamt zu melden, damit dieses den Schaden, die Komplikation an das Robert-Koch-Institut weiterleiten kann. Das Robert-Koch-Institut kann dann auf der Basis dieser Zahlen die entsprechenden Impf-Empfehlungen weitergeben. Wer aber was als Impf-Komplikation und Impf-Schaden erkennt, steht auf einem ganz anderen Blatt. Die Realität zeigt, dass selbst schwere Schäden nicht unbedingt dem Gesundheitsamt gemeldet werden, leichte Schäden gleich gar nicht. Tritt eine Komplikation, ein gesundheitlicher Schaden nicht in kürzestem zeitlichen Zusammenhang mit einer Impfung auf, ist es dem Geschädigten fast unmöglich eine Anerkennung als Impf-Schaden zu erlangen. Nicht nur ich selbst durfte dies an eigenem Leib erfahren. Zwei Impfungen, einmal die Impfung gegen die Pocken als Kind, später die gegen Tetanus als Erwachsene, führten mich in lebensbedrohliche Zustände. Keiner der beiden Fälle wurde ärztlicherseits dem Gesundheitsamt gemeldet. Und die Erfahrung und der Austausch mit vielen Menschen zeigt sehr deutlich, dass ich beileibe kein Einzelfall war. Aber – es kann nicht sein, was nicht sein darf.

Sieht man sich die gesamte gesundheitliche Entwicklung der Bevölkerung an, so fällt die Zunahme vieler chronischer Erkrankungen bis hin zum Krebs auf. Wirft man dann einen Blick auf die zeitliche Parallelität zur Zunahme der Impfungen, könnte man einen Zusammenhang sehen. Doch leider wird diese auffällige Entwicklung ignoriert. Auch hier – es kann nicht sein, was nicht sein darf.

Zur Bekämpfung bakterieller Erkrankungen stehen uns von schulmedizinischer Seite Antibiotika zur Verfügung. Eine absolute Errungenschaft zur Bekämpfung lebensbedrohlicher bakterieller Erkrankungen – keine Frage. Leider hat der unverantwortliche Umgang mit dieser Medizin bei nicht-lebensbedrohlichen Situationen und in der Tiermast dazu geführt, dass uns dieses wertvolle Werkzeug bald nicht mehr zur Verfügung stehen wird.

Für Virus-Erkrankungen steht der Schulmedizin kein adäquates Mittel zur Verfügung. In der Erforschung von sogenannten Virustatika fehlt noch der bahnbrechende Erfolg, der lebensrettend sein könnte. Da man jedoch Impfungen zur Verfügung hat, die zumindest für eine gewisse Zeit einen Menschen vor der Infektion mit einer gewissen Anzahl von Viruserkrankungen schützen kann, wird vollkommen einseitig auf dieses Mittel gesetzt, da man sich ansonsten von Seiten der Schulmedizin Viruserkrankungen gegenüber völlig hilflos ausgeliefert sieht.

Eine weitere Frage stellt sich mir, für die ich keine Antwort finden kann. Warum die Masern-Erkrankung? Im Impfkatalog sind noch andere Erkrankungen enthalten, die zu Komplikationen führen können, die Tetanus-Erkrankung gar zum Tode. Auch sterben jedes Jahr viele Menschen an den Folgen der Virusgrippe. Dagegen erscheint die Masern-Erkrankung bei aller Schwere fast harmlos.

Wenn die Abgeordneten des Bundestages also das Wohl der Bevölkerung im Auge haben, warum treffen sie dann die Entscheidung zu einer Zwangsmaßnahme, deren Auswirkung auf die Gesundheit der Bevölkerung sie überhaupt nicht absehen können und bei der die Erfahrung anderer Länder zeigt, dass die Gefährdung bestimmter Bevölkerungsanteile vergrössert wird?

Durch die Masern-Impf-Pflicht wird die Bevölkerung zu einer Langzeitstudie mit unbekanntem Ausgang gezwungen. Normalerweise ist die Teilnahme an solchen Studien freiwillig. In diesem Fall werden Kinder, die keinerlei Möglichkeiten haben, sich zu wehren oder die Maßnahme zu hinterfragen, skrupellos benutzt. Niemand, der dieses Gesetz beschlossen hat, kann mit Sicherheit sagen, dass diese Masern-Impf-Pflicht der Bevölkerung nicht schadet und Schaden vom Volke abzuwenden ist die oberste Pflicht einer Regierung.

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The Making of a Book Teil 1

Ein Buch schreiben, lieber noch ganz viele – der ganz große Traum meines Lebens. Er schien mir unmöglich, bis vor drei Jahren ein Buch in mir Gestalt annahm. Ich besprach es mit Jürgen, hatte die Idee, dass er es schreiben solle. Schließlich war er der Profi.

Ihn begeisterte die Idee sofort, aber allein schreiben wollte er nicht. Ich sollte die eine Hälfte schreiben, er die andere. Mein Traum war in greifbare Nähe gerückt. Wir entwickelten das Konzept, planten die Recherche, teilten die Kapitel auf, fanden den Titel: “Verheiratet mit zwei Männern – meine Ehe mit Jürgen Schwarz und James Parkinson”. Jürgen schrieb noch einen Text – dann verliess ihn erst die Kraft, dann das Leben.

Aber ich machte weiter.

Die Idee begeisterte ihn, aber allein schreiben wollte er nicht. Es sollte ein gemeinsames Projekt werden. Ich sollte die eine Hälfte schreiben, er die andere. Er ermutigte mich, ich traute mich und mein Traum begann wahr zu werden. Wir entwickelten das Konzept, gaben dem Buch seinen Namen und begannen mit der Arbeit.

Und lernte.

Zunächst lernte ich, dass ich Zeit benötigte. Jürgens Geschichte, die Geschichte unserer Ehe unter dem Vorzeichen der Parkinson’schen Erkrankung, die Erkrankung selbst und ihre Auswirkungen, sowie die Auswirkungen der zur Therapie erforderlichen Mittel, das alles kannte ich. Ich dachte auch, ich könne das alles zügig aufschreiben. Dabei hatte ich aber die Emotionalität der Betroffenen deutlich unterschätzt. Ich lernte, dass ich Abstand brauchte, erst die jüngsten Ereignisse verarbeiten musste, bevor ich sie bearbeiten konnte.

Also begann ich zunächst mit der Recherche der Dinge, die mir nicht ganz so geläufig waren. Ich begann mit der Person James Parkinson, des Mannes, der diese Erkrankung ihren Namen verdankt. Und ich entdeckte einen Menschen, den weit mehr als die Namensgebung auszeichnete. Diese Recherche entführte mich in eine vergangene Welt, die aber dennoch überall noch zu spüren ist.

Sophie

to be continued…

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Sophie 2.0

Lang ist es her, dass ich etwas in meinem Blog gepostet habe, noch länger, dass ich ihn gestartet habe. Ich wollte schreiben über das Leben, über mein Leben, meine Arbeit, hatte Träume, Pläne, viele Pläne.

Das Leben holte mich ein, warf meine schönen Pläne einfach um. Statt über das Leben, mein Leben, meine Arbeit berichten zu können, brachte mich das Leben an all meine Grenzen. Die Pflege und der Tod meines Mannes Jürgen liessen kein Schreiben, keine Kreativität zu, manchmal dachte ich auch, kein Leben. Aber auch das alles war Leben.

Ich lernte Akzeptanz, lernte mich selbst neu kennen. Auch erfuhr ich, dass alles Zeit braucht – die Trauer, die Akzeptanz, die Verarbeitung, die Neuentdeckung und die neuen Pläne und Träume. Ich nahm mir diese Zeit und jetzt kann ich sagen

I am back!

Nicht mehr die alte Sophie, sondern die runderneuerte Sophie 2.0. Voller Ideen, Träume, ja auch voller Pläne. Und all das möchte ich gerne teilen, hier in meinem Blog und auch in Videos und Büchern, die ich begonnen habe und von denen die ersten kurz vor der Fertigstellung stehen.

Ich freue mich, Euch mitzunehmen auf meine Lebensreise. Genau deshalb habe ich auch die alten Beiträge in diesem Blog gelassen. Sie zeigen den Startpunkt meiner Reise – ich bin neugierig, wohin sie führt, meine Reise, bin neugierig auf das Leben, mein Leben, meine Arbeit.

Herzlich

Sophie

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Und immer wieder London

Das Flugzeug setzt auf der Landebahn auf, kurz vorher habe ich aus dem Fenster schon erste Blicke auf diese Stadt erhaschen können. Mich befällt eine Unruhe. Mein Sohn und ich schauen uns an – endlich raus aus der Maschine und den Flughafen hinter uns lassen und endlich, endlich eintauchen dürfen in “unsere” Stadt.

Sie ist so grausam voll, ob mit Uber oder mit der U-Bahn – es ist einfach nur ein zähes Vorankommen. Ich frage mich, warum gerade ich, die die Weiten einsamer Strände und des schottischen Hochlandes liebt, sich bereits mir 14 in diese Riesenstadt verliebt hat und sich immer wieder neu verliebt.

In diese unfassbar teure Stadt. Selbst mit einem überdurchschnittlichen Einkommen ist ein Leben dort unbezahlbar. Und doch wollen alle dort hin.

In diese Stadt der fassbaren Geschichte, in der noch königliche Hochzeiten mit Kutschen und allem, was an pomp and glory dazu gehört, gefeiert werden.

In diese Stadt der Gegensätze, in der man die teuersten handgefertigten Schuhe seines Lebens kaufen kann und gleichzeitig einen Schuhputzkurs erhält, damit diese auch ein ganzes Leben, oder zumindest fast ein ganzes Leben halten – und sind sie kaputt, werden sie repariert. Das kann man hier gut. Dinge pflegen, erhalten – eben nicht Wegwerfgesellschaft. Das ist ‘man’ nur bei den Einweg-Kaffeebechern und den überall präsenten Zeitungen, die trotz der sich in allen Händen befindlichen Handys auch noch tatsächlich gelesen werden.

In diese Stadt, der Exzentriker, der roten Doppeldeckerbusse, der Seifenmacher, der Herrenschneider, der Antiquariate, der Musicals, der Scones-Esser und Tee-Trinker.

Und wenn ich wieder fort muss aus London, wenn es mir dort zu voll wird, zu laut, die Sehnsucht nach Ruhe immer stärker wird, ich wieder im Flugzeug sitze, es abhebt und ich einen letzten Blick auf “meine” Stadt werfe, dann verspreche ich ganz nach “Terminator”-Manier:

“I’LL   BE   BACK”

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